Allgemeines & Demografisches
Der Fragebogen zur Umfrage www.bolognaumfrage.de – Der „Bologna-Prozess“ aus Sicht der Studierenden war vom 29. Juni 2009 bis zum 18. August 2009 für alle Studierenden online zugänglich (Fragebogen siehe Anhang). Die Einladung wurde über diverse Email-Verteiler mit der Bitte um Weiterleitung verbreitet. Zusätzlich wurde von Studierendenvertretungen an einigen Hochschulen Flyer des fzs verteilt. Die Hompage wurde ungefähr 16 500 mal aufgerufen.
12 767 Studierende haben die Fragen bis zum Ende beantwortet und wurden für deskriptive Aussagen einbezogen, sofern nicht anders angeführt.Für Analysen, welche zwischen den alten und neuen Studienstrukturen unterscheiden, werden die Daten von 8134 Studierenden ab Jahrgang 1986 einbezogen, da jüngere Jahrgänge in den neuen Strukturen stark über repräsentiert sind2. Diese Überrepräsentation war den Daten zur Implementierung der neuen Studienstrukturen3 nach zu erwarten.
Unsere ProbandInnen ordnen sich dem biologischen Geschlecht zu 56 Prozent als weiblich, zu 42 Prozent als männlich zu.
Von den TeilnehmerInnen studieren 88,5 Prozent an Universitäten, 10,9 Prozent an Fachhochschulen, 0,2 Prozent an Kunst- und Musikhochschulen und 0,2 Prozentpunkte entfallen auf “Sonstige”, worunter unter anderem Berufsakademien fallen (Vielen Dank für die Hinweise dazu!).
Es haben sich Studierende aus allen Bundesländern beteiligt.
Der Jahrgangsdurchschnitt liegt beim Jahr 1985 und damit bei einem durchschnittlichen Alter der befragten Studierenden von 24 Jahren.
Die Verteilung der Studierenden über die verschiedenen Fächergruppen kann der folgenden Übersicht entnommen werden.
Tabelle 1: „Welcher Fächergruppe ist dein Studiengang zugeordnet?“
| Fächergruppe | Prozente |
|---|---|
| Agra-, Forst und Ernährungswissenschaften | 1,4 |
| Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Sozialwesen | 11,6 |
| Ingenieurwissenschaften | 11,2 |
| Kunst, Kunstwissenschaften, Musik | 1,1 |
| Mathematik, Naturwissenschaften | 20,6 |
| Medizin, Gesundheitswissenschaften | 3,2 |
| Psychologie | 3,8 |
| Rechtswissenschaften, Jura | 2,3 |
| Sonderpädagogik, Behindertenpädagogik | 0,7 |
| Sonstige | 6,1 |
| Sozialwissenschaften | 11,4 |
| Sportwissenschaften, Sportpädagogik | 0,8 |
| Sprach und Kulturwissenschaften | 16,4 |
| Wirtschaftswissenschaften | 8,9 |
1 In diesen Artikel wurden hauptsächlich Daten der Fragen 1-4 und 46-64 einbezogen (Fragebogen: Anhang C)
2 Diese Verteilung gilt auch bei seperater Betrachtung der Fächergruppen. Spätestens ab dem Jahrgang 1985 liegt die Verteilung zwischen alten und neuen Studienstrukturen bei ca. 1:1. Der Einfluss des Alters wird durch die parallelen Gruppen deutlich reduziert.
3 Vgl. Hochschulrektorenkonferenz (Hrsg.) (2009): Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen, Wintersemester 2009/2010, S.23. Zugriff am 10.01.2010 von http://www.hrk.de/de/download/dateien/HRK-Statistik-1_2009.pdf.
Die Einladung wurde über diverse Email-Verteiler mit der Bitte um Weiterleitung verbreitet.



















